Bremer Stadtmusikanten lassen grüßen

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Erstmalig besuchten wir die internationalen Bremen Open.

Bei diesem Turnier, was auch wirklich nur in den Messehallen in Bremen stattfinden konnte, starteten ca. 1000 Judoka in den Altersklassen U12 / U15 / U18 und Männer / Frauen auf sage und schreibe 7 Matten. Die U12 war mit knapp 300 Teilnehmern die am stärksten besetzte Altersklasse.

Das zeigten schon die Listen der Jungs. Leo Schulze hatte mit über 40 Teilnehmern in 32 Kg das größte Starterfeld. Leider konnte sich Leo im 2. Hauptrundenkampf nicht mehr aus dem Haltegriff des Gegners befreien und rutschte in die Trostrunde. Hier machte er weitere 6 Kämpfe, wobei der letzte Gegner aus Gelsenkirchen ihn mit einer sogenannten „Schweinerolle“ überraschte. Leo machte insgesamt 8 Kämpfe und gewann 6 mit Ippon (voller Punkt). Dabei zeigte er sein vielfältiges Technikrepertoire mit Seoi-nage, Uchi-Mata und Festhaltetechniken im Boden. Am Ende stand der undankbare 7 Platz zu Buche.

Eine Gewichtsklasse tiefer ging Constantin Schmidt an den Start. Auch in der Gewichtsklasse -29 Kg wollten sich viele Judoka eine Medaille umhängen. Mit weit über 30 Kämpfern ebenfalls ein großes und breitgefächertes Feld mit Sportlern aus den Niederlanden und Schweden. Für Constantin war das ein gut gelungener Test. Anfang nächsten Jahres steht nämlich für alle der Wechsel in die U13 an. Constantin steigerte sich von Kampf zu Kampf und konnte mit viel Herz und Biss Punkten. Auch er zeigte starke Hüft- und Schultertechniken zu beiden Seiten. Am Ende ein beachtlicher 9. Platz.

Maximilian Fischer (-42 Kg) hatte allein in seiner Gewichtsklasse 6 Niederländer. Leider erwischte Max seinen denkbar schlechtesten Tag der Saison und konnte sich nicht mit Edelmetall schmücken. Mit Platz 7 blieb er weit hinter den Erwartungen.

Die einzige Medaille des Tages ging an das einzige Mädchen der Bremen-Tour. Arlette Pfister verlor durch leichte Abweichung ihrer zuvor besprochenen Taktik ihr Halbfinale gegen die spätere Siegerin. Im Kampf um Bronze hatte Arlette ordentlich Wut im Bauch wegen ihres verpassten Finaleinzuges. Sie machte mit ihrer Kontrahentin kurzen Prozess und nutze eine vorbereitende Fußtechnik zum Übergang in den Boden und gewann mit Festhalte.

Manuel Büch, der am Samstag anreiste, ging in der Gewichtsklasse bis 90 Kg auf die Tatami. Leider schied er verletzungsbedingt vorzeitig aus .

Alles in allem waren die internationalen Bremen Open ein starkes Turnier mit vielen neuen Gegnern aus dem Norden Deutschlands, Ruhrpott und den Niederlanden. Wir sahen schöne und schnelle Kämpfe, sowie starke und überzeugende Siege unserer Kinder, die uns schon auf die nächste Woche freuen lassen, denn nächstes Wochenende geht es mit der Elite der U9 und U11 nach Enschede (Niederlande) zum Jahreshöhepunkt.

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