21. internationaler Sparkassenpokal in Jena

Posted on Posted in 2016/01, Externe Events, Judowettkampf, Turnier

Am vergangen Samstag begann für uns die Wettkampfsaison 2016 mit einem großen internationalen Turnier in Jena. Beim 21. internationalen Sparkassenpokal fanden sich Sportler aus Tschechien, Österreich und Deutschland zusammen. Insgesamt 800 Sportler aus mehr als 100 Vereinen reisten an, um die besten Kämpferinnen und Kämpfer zu ermitteln. 

Um 6.30 Uhr startete ein kleines Team aus 5 Kämpfern zusammen mit Trainer Burkhard Dressel und Kampfrichter Philipp Schulze in Richtung Jena zum Jahresauftakt! Nico Schulz bestritt in der Gewichtsklasse bis 50 kg drei Kämpfe. Nico startete als jüngster Jahrgang und hatte mit 23 Kontrahenten eine sehr stark besetzte Gewichtsklasse. Nichtsdestotrotz konnte er einen Kampf für sich entscheiden. Ähnlich schwer hatte es Thaddäus Junge in der Gewichtsklasse bis 55 kg mit 32 Teilnehmern. Den ersten Kampf verlor er, doch die darauffolgenden Kämpfe konnte er stets mit vollem Punkt(Ippon) für sich entscheiden! Er zeigte sehr gute Leistungen im Stand- und im Bodenkampf, musste jedoch im letzten Kampf zurück stecken und gab eine kleine Wertung(Yuko) ab. Thaddäus erreichte somit einen guten 5. Platz. Sarah Orth, ebenfalls als jüngster Jahrgang ins Turnier gestartet, kämpfte in der Gewichtsklasse bis 44 kg. Ihren ersten Kampf gewann sie knapp, den zweiten verlor sie leider. Im dritten Kampf hatte sie sich wieder gefangen und setzte sich mit einem Schulterwurf durch. Mit neuer Kraft bestritt sie nun Kampf vier und erzielte mit dem selben Schulterwurf einen vollen Punkt. Damit stand Sarah im Kampf um Platz drei, dem kleinen Finale. Hier hatte sie leider das Nachsehen, doch auch sie konnte mit einem guten 5. Platz aus dem Turnier gehen. Den größten Erfolg der Samuras konnte Emma-Louise König verzeichnen. In der Gewichtsklasse bis 52 kg gewann sie souverän die ersten beiden Kämpfe mit vollem Punkt durch einen Schulter- und einen Hüftwurf. Im dritten Kampf siegte sie durch Taktik, indem sie ihrer Gegnerin eine Strafe einspielte. Im Finale verlor sie durch einen Innenschenkel-Wurf der Gegnerin mit vollem Punkt. Ungeachtet der Niederlage eine sehr gute Leistung und ein 2. Platz!

Der Pechvogel des Turniers war Benedikt Gädicke. Er startete in der Gewichtsklasse bis 60 kg. Nachdem er die ersten beiden Kämpfe mit sehr guten Würfen jeweils mit vollem Punkt für sich entschied, war ihm das im dritten Kampf nicht vergönnt. Er fiel, gab einen Ippon ab und verletzte sich. Nachdem der übereifrige Sanitäter durch großes Sachverständnis Herr der Lage geworden war, wurde Benedikt mit großem Aufwand schnellstmöglich ins nächstgelegene Krankenhaus transportiert. Trainer Burkhard Dressel nahm daraufhin seine Truppe zusammen und man fuhr zu Benedikt ins Krankenhaus. Einige Zeit später war alles geklärt und es kamen alle wieder mit nach Hause. Gegen 21 Uhr war die Heimfahrt vorüber und die Kinder konnten von ihren Eltern in Empfang genommen werden, insgesamt ein erfolgreicher Tag!

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