Es war so knapp – Deutsche Einzelmeisterschaft der U21

Posted on Posted in 2018/03, Events, Externe Events, Judowettkampf, Meisterschaft, Times

Am Wochenende fand in Frankfurt/Oder die Deutsche Meisterschaft der U21 statt. Nachdem sie sich bei der Nordostdeutschen Einzelmeisterschaft im Februar qualifiziert hatte, trat Anja Kluczenski dieses Wochenende gegen die Top-Athletinnen ihrer Gewichtsklasse an. In den letzten Wochen hatte sie sich intensiv auf dieses Wochenende vorbereitet. Gegen 10:00 Uhr war es dann auch so weit und sie trat im ersten Kampf gegen eine Sportlerin aus Sachsen an, welche sie auch schon nach anderthalb Minuten mit einem Hüftwurf zuerst in den Boden brachte und sie dort mit einem Hebel bezwang. Somit war der erste Kampf erfolgreich bestritten, bis zum Finale waren es nun nur noch zwei Kämpfe. Den nächsten gewann sie wiederum im Übergang vom Stand zum Boden. Sie konterte zuerst den Angriff ihrer Gegnerin aus und hielt diese dann mit einer Festhalte im Boden fest. Das Finale war zum Greifen nahe.

Nun also das Halbfinale. Gleich zweimal konnte sie ihre Technik nicht erfolgreich durchsetzen und wurde stattdessen von ihrer Gegnerin jeweils auf einen halben Punkt geworfen. Somit verpasste sie den Einzug ins Finale. Dadurch, dass sie sich in der Hauptrunde soweit vorgekämpft hatte, qualifizierte sie sich direkt für das kleine Finale.

Dort bestand noch Hoffnung auf einen dritten Platz. Jedoch war die Gegnerin, welche sie bei der NODEM bezwungen hatte diesmal besser vorbereitet. Sie sah Anjas Angriff kommen, konterte ihn und gewann somit das kleine Finale.

Anja musste sich mit einem fünften Platz zufrieden geben.

Trainer Burkhard Dressel dazu: „Anja hat zwei sehr gute Kämpfe bestritten, im Einzug ins Finale hat sie individuelle Fehler gemacht. Im kleinen Finale hat sie gegen eine Gegnerin verloren, die sie bei der Nordostdeutschen noch souverän geschlagen hat. Nach so vielen Jahren, in denen sie erfolgreich war, wäre es ihr gegönnt gewesen, sie auch einmal bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Podest zu sehen.“

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Fotos: E. König

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